Unsere Aufgaben

● Hilfe bei Verkehrsunfällen

● Absicherung von Gefahrenstellen

● Unterstützung bei Veranstaltungen

● Information von Verkehrsteilnehmern

Bei Verkehrsunfällen wird von den Beteiligten die Unfallstelle oft nicht ausreichend abgesichert. Gerade auf viel befahrenen Straßen und Autobahnen führt das zu gefährlichen Situationen oder Folgeunfällen. Hier unterstützen wir die Unfallbeteiligten durch geeignete Fahrzeuge und Materialen bis zum Eintreffen der Kräfte der originär zuständigen Organisationen. Auf Anforderung dieser unterstützen wir natürlich auch gern weiter.

Bei schwereren Unfällen leisten wir wenn notwendig Erste Hilfe, beginnen mit der Brandbekämpfung und alarmieren gezielt nach.
 

Wir leisten ausschließlich unendgeldliche Hilfe gemäß den gesetzlichen Verpflichtungen zur Hilfeleistung:

"Wer bei Unglücksfällen oder gemeiner Gefahr oder Not nicht Hilfe leistet, obwohl dies erforderlich und ihm den Umständen nach zuzumuten, insbesondere ohne erhebliche eigene Gefahr und ohne Verletzung anderer wichtiger Pflichten möglich ist, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder Geldstrafe bestraft." (§ 323c StGB)

Auch bei Veranstaltungen im Verkehrsbereich stehen wir hilfreich zur Seite.
Frühzeitig in die Planung mit einbezogen, sprechen wir mit Ordnungsämter und den zuständigen Polizeidienststellen. Soweit wir die sanitätsdienstliche Versorgung nicht allein sicherstellen können, sprechen wir uns auch hier mit den Hilfsorganisationen ab.

Während der Veranstaltung können wir vielfältige Aufgaben übernehmen, wie z. B.
Streckensicherung, Sanitätsdienstliche Versorgung, Aufbau von Streckenstationen.


Bisher haben wir Mitglieder in Baden Württemberg und können für Großveranstaltungen über den Bundesverband Verkehrsdienst e. V. auf weitere, qualifizierte Helfer zurückgreifen. Unsere Mitglieder stehen ebenso für Veranstaltungen in anderen Bereichen zur Verfügung.
Der Verkehrsdienst Süd soll ein als gemeinnützig anerkannter Verein werden. Durch passive Mitglieder und Sponsoren ist es uns dann möglich unsere Arbeit grundsätzlich unentgeltlich auszuführen.

Unsere Mitglieder werden regelmäßig in Erster Hilfe und Verkehrssicherung aus- und weitergebildet.

Auf Informationsveranstaltungen stellen wir unsere Arbeit vor und geben Informationen zum richtigen Verhalten nach einem Unfall.

 

Wir sind:
- kein Pannendienst
- kein Abschleppdienst
- kein Rettungsdienst
- keine Feuerwehr
- kein THW
- kein Ersatz für Polizei oder Autobahnmeisterei

Und wollen dies auch nicht sein!


Aktiv etwas zur Vermeidung von Unfällen zu tun ist jedoch der Wunsch vieler unserer Mitglieder, die zu großen Teilen aus den Sparten Rettungsdienst, Feuerwehr, Sicherheit, Technik und Verkehr kommen. Sie haben täglich mit dem Ergebnis von Raserei, Trunkenheit und vor allem Unsicherheit am Steuer zu tun.

Die Arbeit unserer Mitglieder erfolgt ehrenamtlich und in der Freizeit. Anders als eine Freiwillige Feuerwehr, sind unsere Mitglieder nicht per Gesetz vor einer Entlassung durch ihren Arbeitgeber geschützt, wenn sie ihrem Hobby während der Arbeitszeit nachgehen. Nicht jeder Arbeitgeber fördert das ehrenamtliche Engagement seiner Angestellten.

Wir legen auch sehr viel Wert auf: Informationsarbeit und Zusammenarbeit mit anderen Organisationen und Vereinen. So sind die meisten Verkehrsdienst-Vereine im Bundesverband Verkehrsdienst e.V. als Dachverband organisiert, arbeiten aber auch mit anderen Vereinen zusammen, die ähnliche Ziele verfolgen. Auch Verbindungen zu "etablierten"  Hilfsorganisationen, wie z.B. dem DRK und der DLRG bestehen und werden ständig aufrecht erhalten. Durch eine starke Informationsarbeit wollen wir uns in der Öffentlichkeit präsentieren und aufzeigen, was wir machen. Dadurch wollen wir auch Transparenz in die Vereine bringen.

Neu: Infoblatt zum download

 © auszugsweise vom  Bundesverband Verkehrsdienst e.V.

 

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